Regisseur: Konrad Niewolski
2003
Der 26-jährige Łukasz lebt mit seiner Mutter und seiner jüngeren Schwester zusammen. Vor drei Jahren hat er sein Studium an der Geografischen Fakultät abgeschlossen, ist aber weiterhin arbeitslos. Eines Abends wird er zu Unrecht wegen eines Überfalls auf eine ältere Frau verhaftet. Seine Erklärungen, dass er zu dieser Zeit im Kino gewesen sei, überzeugen niemanden, da das Opfer ihn bei der Gegenüberstellung identifiziert hat. Schlimmer noch, die Frau starb wenige Stunden nach diesen dramatischen Ereignissen an einem Schlaganfall. Aus einem rüden Überfall wird somit ein Angriff mit tödlichem Ausgang. Der von Łukasz’ Mutter engagierte Anwalt verspricht, alles in seiner Macht Stehende zu tun, garantiert aber keine schnelle Freilassung. Inzwischen scheint jeder Tag hinter Gittern für Łukasz eine Ewigkeit zu dauern, obwohl es sich „nur“ um Untersuchungshaft handelt und nicht um ein „richtiges“ Gefängnis. Der junge Mann muss sich in einer Welt mit strengen Regeln zurechtfinden, die die Menschen in „Coole“ und „Verlierer“ einteilt.
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