Regisseur: Janusz Morgenstern
1972
Magda und Andrzej stehen an der Schwelle zum Erwachsensein, das sie noch nicht ganz verstehen. Das Studium ist an ihnen vorbeigegangen, und Wohnung sowie Arbeit werden zu den ersten Herausforderungen, die zeigen, wie zerbrechlich die Welt der Erwachsenen ist. In ihren Elternhäusern fühlen sie sich wie Gäste in einem fremden Leben, und der Alltag trifft sie mit brutalem Realismus – Loyalität, Vertrauen und Unschuld erweisen sich als zerbrechlicher, als sie gedacht hatten. Ihre Beziehung wird zum Spiegel des Jugendalters: mal voller Zärtlichkeit, mal schmerzhaft, immer unsicher. Symbolische Szenen – ein Mann mit einem Hund – erinnern daran, dass der Verlust der Unschuld tragisch und unwiderruflich sein kann. „Man muss diese Liebe töten“ ist eine Geschichte vom Überschreiten der Grenzen der Kindheit und der ersten Begegnung mit einer Welt, die nicht um Erlaubnis fragt.
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