Regisseur: Marek Piwowski
1970
Eine gewöhnliche Ausflugsfahrt auf der Weichsel verwandelt sich in ein absurdes „Kapitäner-Spektakel“: Die Bürger können ohne Programm nicht mehr entspannen – sie organisieren ein Fest zu Ehren des Kapitäns, einen Maskenball, ein Quiz, gemeinsame Gymnastik und Gesellschaftsspiele. „Rejs“, das Spielfilmdebüt von Marek Piwowski, entstand in einer Atmosphäre der Improvisation, wobei viele Beiträge von Co-Drehbuchautoren und Schauspielern wie Janusz Głowacki, Jerzy Karaszkiewicz und Stanisław Tym kamen. Der Film wurde in Polen Kult und die Dialoge von Jan Himilsbach und Zdzisław Maklakiewicz sind fest in die polnische Alltagssprache eingegangen als Beispiel für die Neusprache der Volksrepublik.
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