Regisseur: Andrzej Wajda
1965
Rafał Olbromski (D. Olbrychski), ein junger Edelmann, verlässt das elterliche Gut, um an den bewegten Ereignissen der napoleonischen Epoche teilzunehmen. Zunächst dient er als Sekretär bei Fürst Gintułt (P. Wysocki) und tritt unter dessen Einfluss in eine Freimaurerloge ein. Seine Liebe zu Helena (P. Raksa), der Ehefrau eines Logenmitglieds, endet tragisch. Rafał schließt sich zusammen mit seinem Freund Krzysztof Cedro (B. Kierc) der Armee Napoleons an, doch der Krieg trennt sie: Rafał kämpft bei Raszyn, Krzysztof bei Samosierra. Der Film zeigt die Brutalität des Krieges und stellt die romantischen Ideale der Helden der Grausamkeit der historischen Realitäten gegenüber. Die Blindheit des Veteranen kann als Symbol für die enttäuschten Hoffnungen der Polen gelesen werden. Wajda verwandelte den Roman von Stefan Żeromski in eine Reihe eindrucksvoller Szenen und schuf einen Film, der wie bewegte Tableaus wirkt.
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